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Ausstellung: Markus Wilke

Noch bis zum 16. Februar 2020!

Markus Wilke: Verdichtung
Malerei auf Leinwand und Papier

Ausstellungsdauer: 19. Januar bis 16. Februar 2020

Sonntag, 19. Januar 2020, 11.15 Uhr
Vernissage in der Städtischen Galerie Filderstadt

Begrüßung: Erster Bürgermeister Andreas Koch
Einführung: Adrienne Braun, Kunstkritikerin

Link zur Homepage von Markus Wilke mit der Einführungsrede von Adrienne Braun und weiteren Bilder von der Ausstellung.

Eindrücke von der Vernissage und der Ausstellung:

26. Januar 2020, 11.15 Uhr
Der Maler und der Müll
Künstlergespräch zwischen Markus Wilke und Prof. Dr. Hans-Ulrich Gehring, Theologe

2. Februar 2020, 11.15 Uhr
Plastikspur
Lara Elaina Whitman liest aus ihrem gleichnamigen Buch.

7. Februar 2020, 19.00 Uhr
Was passiert mit dem gelben Sack?
Vortrag von Dr. R. Köhnlechner, Geschäftsführer der Hamos GmbH

Städtische Galerie Filderstadt
Bonländer Hauptstraße 32/1
70794 Filderstadt

Öffnungszeiten:
Donnerstag von 10:00-12:30 Uhr
Samstag von 15:00-18:00 Uhr
Sonntag von 11:00-17:00 Uhr

Die Bilder von Markus Wilke verdichten gegenständliche Malerei zu abstrakten Kompositionen. Als Ausgangsmaterial dienen dem Künstler Fotoausschnitte von Schrottplätzen und Recyclinghöfen. Die sortierten Sammlungen des ihrer Funktion beraubten Materials mit seinem plastischen und farblichen Eigenwert erfahren schon durch Zerkleinerungen, Quetschungen und die schiere Menge einen Identitätsverlust. Dies vermag der Künstler in all over Manier mit bildgewaltigen Ausschnitten in Farbfelder und dynamische Linienführung umzusetzen.
Anhäufungen von Schrott werden zu konstruktivistischen Kompositionen, Plastikabfälle blähen sich zu barockem Faltenwurf. Die unterschiedlichsten kunsthistorischen Chiffren verweisen auf die schöpferische Vielfalt der Malerei und damit auf die gestalterische Macht des Menschen, sein Selbstverständnis und die gesellschaftliche Entwicklung.
Markus Wilke lässt mit seinen Bildwerken eine zeitgemäße, eigenständige Ikonographie unserer urbanen Mediengesellschaft entstehen. Eine lustvolle Inthronisierung von Müll in die Kunstgeschichte, die dem New Age des Hypes und Fakes einen Spiegel vorhält und dabei so schön ist wie Malerei überhaupt sein kann.
Es werden Beispiele von Acryl-Arbeiten auf Leinwand aus Serien verschiedenen Formates gezeigt. Von kleinen reduzierten Bildern bis zu bildgewaltigen Großformaten. Des weiteren sind Papierarbeiten in Mischtechnik und Öl mit poetischer Ausstrahlung zu sehen.