Hands-on-Ausstellung in der Städtischen Galerie –
Ein partizipatorisch-spielerisches Ausstellungskonzept mit Zeitungspapier und Klebeband.
Zum Opening der interaktiven Ausstellung verteilen sich im Raum frei stehende Galeriesockel, bestückt mit Stapeln von Zeitungen und bunten Klebebändern. Ergänzt wird das Setting durch mobile Objekte auf Rollen – etwa Stühle, Koffer, ein Schaukelpferd oder eine Gießkanne.
Dieses Arrangement bildet das Ausgangsmaterial für eine sich stetig wandelnde Ausstellung: Besucher:innen und Künstler:innen der Filder sind eingeladen, während der gesamten Laufzeit Objekte aus Zeitungspapier und Klebeband zu gestalten. Auch die beweglichen Alltagsgegenstände werden im Prozess umhüllt, verfremdet und neu interpretiert. So entsteht ein offener Raum der Veränderung, der sich während der Öffnungszeiten kontinuierlich weiterentwickelt und immer wieder neu bespielt wird. Objekte werden zu „Tic-Tac-Toe – Spielfiguren“.
Die entstehenden Arbeiten – Kugeln, Kugelbahnen, Papiergewebe, Faltungen, Scherenschnitte oder Figuren und Flugobjekte – werden auf Sockeln präsentiert, an Wänden und Säulen befestigt, winden sich frei im Raum und bewegen sich an der Decke. Der Fantasie und Kreativität im Umgang mit Papier und Klebeband sind keine Grenzen gesetzt.
Menschen jeden Alters sind eingeladen, die Galerie gemeinsam zu gestalten und zu verwandeln.
Spielanleitung:
Die Galerie ist das Spielfeld.
Die Objekte sind die Spielfiguren.
Das Material: Zeitungspapier und Klebeband.
Spielleiter: Mitglieder der Künstler der Filder
Es gibt keine Altersbeschränkung – und keine Verlierer, nur Mitspieler:innen.
Mit Spannung beobachten wir, wie sich der Raum bis zur Finissage verändert. Diese bildet zugleich den Moment, in dem die gemeinsam geschaffene Ausstellung erstmals als „fertiges“ Ganzes sichtbar wird.
