Moritz Dümmel 01.03. – 29.03.2026

Übergang

Vernissage: Sonntag, 01. März 2026, 11:15 Uhr

Begrüßung: Bürgermeister Jens Theobaldt
Laudatio: Dr. Barbara Martin, Kunsthistorikerin
Musik: Klaus Fitzel, Klavier, Dozent für Keyboard und Klavier an der Musikschule Filderstadt (FILUM)

Bilder von der Vernissage und der Ausstellung
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(Fotos von Sarah Lehnert, Heike Schmidt, Michael Schmidt)

Katalog: Anlässlich der Ausstellung ist ein exklusiver Begleitkatalog mit dem Titel „Übergang“ entstanden. Der hochwertig produzierte Katalog umfasst 112 Seiten mit zahlreichen Werkabbildungen sowie begleitenden Texten der Kunsthistorikerin Dr. Barbara Martin.
In einer streng limitierten Auflage von nur 100 Exemplaren erscheint er im eleganten A5-Format als Schweizer Broschur mit offener Bindung, schwarzem Folienschnitt und auf edlem Papier gedruckt – liebevoll gestaltet und mit höchstem Anspruch an Qualität realisiert.
Der Katalog ist während der gesamten Laufzeit der Ausstellung in der Galerie erhältlich und kann ab sofort auch über die Website des Künstlers bestellt werden.
Besucher der Vernissage erhalten selbstverständlich ein vom Künstler signiertes Exemplar des Katalogs!

Moritz Dümmel

Türen stehen im Zentrum der Kunst Moritz Dümmels. Beobachtungen im Alltag und auf Reisen dienen als Ausgangspunkt für Zeichnungen, die verblüffenden Detailrealismus mit verfremdender Reduktion und Abstraktion verbinden. Das Motiv verspricht Einblicke, die die Werke jedoch konsequent verweigern. Die Türen sind verschlossen oder öffnen sich in undurchdringliches Dunkel. Was jenseits der Schwelle liegt, bleibt unsichtbar – und eröffnet gerade dadurch vielfältige Ideenräume im Übergang von Innen und Außen: sei es der Zugang zu Privatem, Heimlichen und auch Unbewussten oder der Ausweg ins Freie, Offene, Unbekannte. Neueste Werke thematisieren zudem den Verlust von Zuflucht und Heimat.
Der Schwebezustand an der Schwelle durchzieht die Arbeiten Moritz Dümmels in Zeichnung und Fotografie ebenso wie in Objekten und Assemblagen. Reale Relikte wie ausrangierte Türen, Stellwände und Fenster aus Kunsthochschulen und Museen werfen dabei nicht zuletzt die Frage auf, in welchen Räumen und Kontexten Kunst entsteht, gezeigt und betrachtet wird.

Moritz Dümmel (*1999 in Stuttgart) studierte Freie Grafik an der Freien Kunstschule Stuttgart, wo er seit 2023 selbst lehrt. Er wurde mehrmals ausgezeichnet, unter anderem mit dem Joseph und Anna Fassbender-Preis der Stadt Brühl sowie dem Förderpreis des Verbandes Bildender KünstlerInnen Baden-Württemberg. Dümmel lebt und arbeitet in Esslingen, Stuttgart und Heilbronn, er hat vielfach in der Region und darüber hinaus ausgestellt.

Homepage von Moritz Dümmel: https://moritzduemmel.de/

Zeichnung, Malerei, schwarz-weiss, Türe, Elektrik, Linien
o. T. (Nr. 14), 2023, Grafit, Kohle und Wandfarbe auf Museumswand und Papier, 120 × 280 cm © 2026 Moritz Dümmel / VG Bild-Kunst, Bonn

Ausstellungsdauer: 01. – 29. März 2026

Ausstellungsort:
Städtische Galerie Filderstadt
Bonländer Hauptstraße 32/1
70794 Filderstadt-Bonlanden

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 10:00 – 12:30 Uhr
Samstag, 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 11:00 – 17:00 Uhr

Wenn Sie mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, können Sie auf den reservierten Parkplätzen der Städtischen Galerie in der privaten, kostenlosen Tiefgarage neben der Galerie oder auf dem nahegelegenen Festplatz parken.

FILTЯA – küfis zeigen kunst“ ist eine Kooperation zwischen Filderstadt und dem Verein „Künstler der Filder e.V.“ Im Rahmen dieser Kooperation kuratiert und organisiert der Verein die Ausstellungen in der Städtischen Galerie Filderstadt.

Logos Filderstadt, Künstler der Filder, Musikschule

Aktzeichnen für alle

Mittwoch, 18. März 2026
von 18:30 bis ca. 20:30 Uhr

Alle, die Lust haben, nach einem lebenden Modell zu zeichnen oder zu malen, sind willkommen. Jeder bringt sein Arbeitsmaterial selbst mit (es sind keine Staffeleien vorhanden). Nichts wird bewertet, kritisiert oder besprochen. Hier hat man Gelegenheit, ohne Druck Neues zu probieren oder seine Erfahrungen zu vertiefen.

Die Organisation liegt wie immer in Sabine Schäfer-Golds bewährten Händen.

Bitte melden Sie sich an: anmeldung-akt[at]kuefi.de

Die Teilnahme am Aktzeichnen kostet 7,50 EURO. Der Beitrag ist bei der Veranstaltung zu entrichten.

Das Aktzeichnen findet in den Räumen der Städtischen Galerie Filderstadt, Bonländer Hauptstraße 32/1, 70794 Filderstadt-Bonlanden, statt.

Susanne Maurer und Margot Spuhler: 12.04. – 10.05.2026

Malerei und Skulptur

Vernissage: Sonntag, 12. April 2026, 11:15 Uhr

Begrüßung: Oberbürgermeister Christoph Traub
Künstlerinnengespräch: Die Künstlerinnen interviewen sich gegenseitig.
Musik: Qiuyang Yue, Harfe; Musikschule Filderstadt (FILUM)

Ausstellungsdauer: 12. April – 10. Mai 2026

Susanne Maurer

Susanne Maurer ist Malerin. Auch wenn die Landschaftsmalerei eine wichtige Referenz für die Künstlerin ist, geht es ihr nicht um die Darstellung eines bestimmen geografischen Ortes. Ihre Malerei bewegt sich in einem unbestimmten Bereich zwischen moderner Farbfeld-Abstraktion und neoromantischer Landschaftsmalerei. Sie appellieren an den Betrachter, fordern ihn zu neuen Seherlebnissen heraus, spielen und brechen mit seinen Erwartungen, da sie sich einer Eindeutigkeit entziehen. Susanne Maurers Arbeiten entstehen weder in der Natur, noch mimetisch nach der Natur. Sie erschafft vielmehr im Sinne Caspar David Friedrichs mit ihrem „geistigen Auge“ phantastische Farblandschaften parallel zur Natur.

Homepage von Susanne Maurer: https://susanne-maurer.de/

Margot Spuhler

Ihre Plastiken aus gebrannter Erde entstehen durch Brechen und Schlagen der Tonerde, die Margot Spuhler mit Oxiden und Sulfaten behandelt und mehrfach brennt. Die formbare Erde ist rissig, schrundig, gequetscht und verletzlich. Sie ist eine Metapher für das Prozesshafte des Lebens und verweist auf die Vergänglichkeit des Seins. Spuhlers Hauptthema ist die menschliche Gestalt. Sie ist auf das Wesentliche reduziert und häufig nur als Kopf oder Halbbüste dargestellt. Während der Arbeit geht Margot Spuhler der Spur nach, die ihr entgegenkommt, wenn sie mit dem entstehenden Wesen in einen meditativen Dialog eintritt. Wie von selbst ziehen vor Spuhlers innerem Auge vergangene Kulturen vorbei, die sie in ihre Arbeiten einfließen lässt.

Homepage von Margot Spuhler: https://margotspuhler.de/

Ausstellungsort:
Städtische Galerie Filderstadt
Bonländer Hauptstraße 32/1
70794 Filderstadt-Bonlanden

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 10:00 – 12:30 Uhr
Samstag, 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 11:00 – 17:00 Uhr

Wenn Sie mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, können Sie auf den reservierten Parkplätzen der Städtischen Galerie in der privaten, kostenlosen Tiefgarage neben der Galerie oder auf dem nahegelegenen Festplatz parken.

FILTЯA – küfis zeigen kunst“ ist eine Kooperation zwischen Filderstadt und dem Verein „Künstler der Filder e.V.“ Im Rahmen dieser Kooperation kuratiert und organisiert der Verein die Ausstellungen in der Städtischen Galerie Filderstadt.

Logos Filderstadt, Künstler der Filder, Musikschule

Tanja Major 25.01. – 22.02.2026

Der Mykobütten-Code

Vernissage: Sonntag, 25. Januar 2026, 11:15 Uhr

Begrüßung: Bürgermeister Jens Theobaldt

Die Künstlerin Tanja Major führt durch ihre Ausstellung und stellt anhand ausgewählter Werke ihre Arbeitsweise vor.

Musik:  Lara Gözde (Gesang) und Julian Obst (Klavier), FILUM – Musikschule Filderstadt

Film: Ephemeral Kingdom – a dance of fragile beauty, depicting birth, brilliance, and decay in the fungal world

Ausstellungsdauer: 25. Januar bis 22. Februar 2026

Eindrücke von der Vernissage und der Ausstellung:
Fotos von Heike Schmidt, Michael Schmidt

Tanja Major: Mykobütten – Papier aus Pilzen, Kunst aus Kreisläufen

Tanja Major widmet sich seit 2016 der faszinierenden Welt der Pilze. Ihre Mykobütten bestehen zu 100 % aus Pilzen, geschöpft ohne Holz, ohne Wälder zu fällen. Aus Porlingen, Trameten und Blätterpilzen entstehen Papiere, die Farbe, Textur und Wandel verkörpern.

Die Künstlerin verbindet mykologisches Wissen mit der Tradition des Papierschöpfens (u.a. der japanischen Washi-Technik) und entwickelt eigene Verfahren mit Pilz-Pigmenten und Fasern.

Was sonst im Verborgenen lebt – das Myzel – wird durch ihre Arbeit sichtbar: als organisches Netzwerk, als künstlerisches Medium, als Sinnbild für Leben und Vergänglichkeit. Majors Werke sind Ausdruck einer symbiotischen Zusammenarbeit mit der Natur – und eine Einladung, unseren Platz im ökologischen Gefüge neu zu erkennen.

Homepage von Tanja Major: https://fungi-paper.de/

Während der Ausstellung besteht die Möglichkeit, den Film „Ephemeral Kingdom – a dance of fragile beauty, depicting birth, brilliance, and decay in the fungal world“ (“Vergängliches Königreich – ein Tanz aus zerbrechlicher Schönheit, wo Leben erwacht, im Glanz erblüht und leise im Atem der Pilzwelt vergeht“) von Stephen Axford und Catherine Marciniak, Planet Fungi. Die wunderbaren Zeitrafferaufnahmen sind mit Musik der Komponisten und Musiker Romana Crivici und Carla Thackrah hinterlegt.

Ein großes Dankeschön an Stephen Axford und Catherine Marciniak. Sie sind die kreative Kraft hinter Planet Fungi. Ihre Arbeit spielt in der üppigen Regenwaldregion im Osten Australiens und verbindet Stephens weltberühmte Zeitraffer-Pilzfotografie mit Catherines Expertise in Geschichtenerzählen und Filmproduktion. Gemeinsam enthüllen sie die flüchtige Schönheit und das ökologische Wunder der Pilze und bieten dem Betrachter einen einzigartigen Einblick in das vergänglichste Reich der Natur. Ihre Arbeiten wurden in Dokumentarfilmen, Museen und Ausstellungen weltweit gezeigt.

Ausstellungsort:

Städtische Galerie Filderstadt
Bonländer Hauptstraße 32/1
70794 Filderstadt-Bonlanden

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 10:00 – 12:30 Uhr
Samstag, 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 11:00 – 17:00 Uhr

Wenn Sie mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, können Sie auf den reservierten Parkplätzen der Städtischen Galerie in der privaten, kostenlosen Tiefgarage neben der Galerie oder auf dem nahegelegenen Festplatz parken.

Logos Filderstadt, Künstler der Filder, Musikschule

Jahresausstellung der Künstlermitglieder 28.09. – 26.10.2025

ZITA(R)T

Vernissage: Sonntag, 28. September 2025, 11:15 Uhr

Begrüßung: Bürgermeister Jens Theobaldt
Laudatio: Sabine Schäfer-Gold, Kunstpädagogin
Musik: Ruben Longin (Musikschule Filderstadt FILUM)

Bilder von der Vernissage
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(Fotos: Heike Schmidt, Ulrike Saremba, Michael Schmidt)

Literarisches Café mit Texten über die Kunst:
Samstag, 11. Oktober 2025, 15:00 Uhr

Bilder vom Literarischen Café
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(Fotos: Michael Schmidt)

Bilder von der Ausstellung
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(Fotos von den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler)

Bilder von der Finissage
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(Fotos: Michael Schmidt)

Katalog zur Jahresausstellung

Im Katalog erfahren Sie zu jedem Kunstwerk, von welchem Zitat sich die Künstlerin oder der Künstler haben inspirieren lassen. Sie können den Katalog hier herunterladen.

ZITA(R)T

Richtig zu zitieren ist eine Kunst. Dass der Drahtseilakt zwischen Zitat und Plagiat nicht immer gelingt, mussten seit 2011 einige Politiker schmerzhaft erfahren. Ihnen wurde der aufgrund ihrer Dissertation verliehene Doktorgrad aberkannt. Und das nur, weil sie Aussagen Dritter nicht als Zitat kenntlich gemacht haben.

An dieses heiße Eisen wagen sich in dieser Ausstellung 49 Künstlermitglieder des „Künstler der Filder e.V.“. Denn es gibt nicht nur wissenschaftliche, sondern auch literarische, inspirierende, historische, humorvolle Zitate sowie Zitate aus der Film- und Fernsehwelt. In der bildenden Kunst können Zitate neue Perspektiven für die Interpretation und Wertschätzung von Kunst fördern. Im Gegensatz zum wissenschaftlichen oder literarischen Zitat ist das Zitat in der Kunst nicht immer offensichtlich. So können Künstler auf andere Künstler, Techniken und Motive verweisen oder es werden absichtlich bestehende Kunstwerke nachgeahmt. Textuelle Zitate aus der Literatur, der Politik oder Philosophie schärfen den Kontext eines Kunstwerks und bieten eine zusätzliche Dimension für das Verständnis eines Werks.

Künstler haben häufig berühmte Zitate und Aussagen hinterlassen, z.B. „Jeder Akt der Schöpfung ist zuerst ein Akt der Zerstörung.“ (Pablo Picasso) oder „Kunst ist, was andere nicht wollen, dass Du es tust.“ (Andy Warhol).

Und das sind unsere Künstlermitglieder, deren Arbeiten zu sehen sind:

  • Walter Bauer
  • Susanne Bäuerle
  • Margarete Baur,
  • Sabine Benz
  • Ulrich Bessing
  • Gerhilt Braun
  • Roswitha Eicher
  • Brigitte Fenchel
  • Edith Fiedler-Märklin
  • Petra Friedrich
  • Heidemarie Fruth
  • Susanne Gayer
  • Katrin Geigenmüller
  • Karin Genitheim
  • Marietta Groh
  • Herbert Häbich
  • Ulrike Holzapfel
  • Eva Hoppert
  • Friedrich Hügel
  • Elke Koch
  • Angela Kößler
  • Claudia Krug
  • Elke Kühnel
  • Margot Markt
  • Marion Musch
  • Hilke Niemeyer
  • Gaby Pühmeyer
  • Eva Recordon
  • Gabriele Reuff
  • Ulrike Saremba
  • Sabine Schäfer-Gold
  • Simone Schäffer
  • Marlis G Schill
  • Andrea Schloder
  • Heike Schmidt
  • Michael Schmidt
  • Wilhelm S. Schmitt
  • Rudolf Schöneberger
  • Johann Schwannauer
  • Monika Schwannauer
  • Andrea Schwörer
  • Petry Seidel
  • Traudel Spreter
  • Elke Steiger
  • Wolfgang Strähler
  • Ulrike Thiemann
  • Susanne von Rosen
  • Bettina von Werder-Bender
  • Albrecht Weckmann

Ausstellungsdauer: 28. September – 26. Oktober 2025

Ausstellungsort:

Städtische Galerie Filderstadt
Bonländer Hauptstraße 32/1
70794 Filderstadt-Bonlanden

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 10:00 – 12:30 Uhr
Samstag, 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 11:00 – 17:00 Uhr

Wenn Sie mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, können Sie auf den reservierten Parkplätzen der Städtischen Galerie in der privaten, kostenlosen Tiefgarage neben der Galerie oder auf dem nahegelegenen Festplatz parken.

FILTЯA – küfis zeigen kunst“ ist eine Kooperation zwischen Filderstadt und dem Verein „Künstler der Filder e.V.“ Im Rahmen dieser Kooperation kuratiert und organisiert der Verein die Ausstellungen in der Städtischen Galerie Filderstadt.

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Der Verein "Künstler der Filder e.V." kuratiert und organisiert jährlich fünf Ausstellungen in der Städtischen Galerie Filderstadt. Filderstadt in Baden-Württemberg nahe Stuttgart hat ca. 46.000 Einwohner.